Select Page

Das Wort leitet sich von latin fraacta (“ein Bruch”), gebaut aus Fraktus, passive partizip von frangere (“zu brechen”), die gleiche Wurzel wie das englische Wort “fraktur”. Vom späten 18. Jahrhundert bis zum ende 19. Jahrhundert wurde Fraktur nach und nach durch Antiqua als Symbol des klassizistischen Zeitalters und der sich abzeichnenden Weltoffenheit in den meisten Ländern Europas ersetzt, die Zuvor Fraktur verwendet hatten. Dieser Schritt wurde in Deutschland, wo er als Antiqua-Fraktur-Streit bekannt war, heiß diskutiert. Der Wandel betraf vor allem das wissenschaftliche Schreiben in Deutschland, während die meisten belletristischen Literatur und Zeitungen weiterhin in Fraktur gedruckt wurden. Ein Unterschied zwischen dem Fraktur und anderen Blackletter-Skripten besteht darin, dass im Kleinbuchstaben o der linke Teil des Bogens gebrochen ist, der rechte Teil jedoch nicht. In dänischen Texten, die in Fraktur verfasst wurden, wurde der Buchstabe ” bereits im 16. Jahrhundert dem deutschen und schwedischen ö vorgezogen. [2] Fraktur (deutsch: [f`ak`tu`] (hör)) ist eine kalligraphische Hand des lateinischen Alphabets und einer von mehreren von dieser Hand abgeleiteten Blackletter-Schrift. Die Blackletter-Linien sind aufgebrochen; das heißt, ihre Formen enthalten viele Winkel im Vergleich zu den glatten Kurven der Antiqua (gemeinsame) Schriften nach antiken römischen Quadratischen Und karolingischen Minuskeln modelliert. Daraus wird Fraktur manchmal mit dem “lateinischen Alphabet” in nordeuropäischen Texten kontrastiert, das manchmal als “deutsches Alphabet” bezeichnet wird, einfach eine Schrift des lateinischen Alphabets. Ebenso wird der Begriff “Fraktur” oder “Gothic” manchmal auf alle Blackletter-Schriften angewendet (im Deutschen als Gebrochene Schrift, “Broken Script” bekannt).

Einzelne Frakturbuchstaben werden manchmal in der Mathematik verwendet, was oft assoziierte oder parallele Konzepte durch denselben Buchstaben in verschiedenen Schriftarten bezeichnet. Beispielsweise wird eine Lie-Gruppe häufig durch G bezeichnet, während die zugehörige Lie-Algebra g-Displaystyle-Mathfrak-G-Wert ist. Ein Ringideal kann durch einen “Displaystyle” (oder p,displaystyle” (“mathfrak” (“”””””””””””””””””””””””” (“””””””””””””””””””””””””””” (“”””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””””” (“”””””””” Manchmal wird auch der Fraktur c-Displaystyle verwendet, um die Kardinalität des Kontinuums, d. h. die Kardinalität der realen Linie, zu bezeichnen. In der Modelltheorie wird ein “Displaystyle” verwendet, um ein beliebiges Modell mit A als Universum zu bezeichnen. Fraktur wird auch auf andere Weise nach Ermessen des Autors verwendet. Selbst mit der Abschaffung von Fraktur, einige Publikationen enthalten Elemente davon in den Schlagzeilen.

Sehr gelegentlich wurden in akademischen Arbeiten fraktur im Text selbst verwendet. [Zitat erforderlich] Joachim Jeremias` Werk “Die Briefe an Timotheus und Titus” wurde 1963 mit Fraktur veröffentlicht. Häufiger wurden einige Ligaturen ch, ck von Fraktur in antiqua-typisierten Editionen bis zum Offset-Typ-Zeitraum verwendet. Fraktur erlebte nach dem Krieg ein kurzes Wiederaufleben, verschwand aber schnell in einem Deutschland, das sein Aussehen modernisieren wollte. Das Setzen in Fraktur war im frühen 20. Jahrhundert noch sehr verbreitet in allen deutschsprachigen Ländern und Gebieten sowie in Norwegen, Estland und Lettland und wurde noch in sehr geringem Maße in Schweden, Finnland und Dänemark verwendet,[4] während andere Länder im frühen 20. Jahrhundert in Antiqua einsetzten.